22. Juli 2017

Für den vollständigen Erwerb der Brebau durch die öffentliche Hand!

Als Folge des Verkaufs der städtischen Anteile an der Bremer Landesbank ist auch die Beteiligung der BLB an der Wohnungsbaugesellschaft Brebau an die Stadt übergegangen. Die Stadt Bremen besitzt damit 49 Prozent der Brebau-Anteile. Ebenfalls 49 Prozent besitzt die Sparkasse Bremen, weitere zwei Prozent werden von einem Rechtsanwalt im Auftrag mehrerer Bremer Industriebetriebe gehalten. Mit 6.000 Wohnungen und 1.000 gewerblichen Immobilien ist die Brebau ein wichtiger Akteur auf dem Bremer Immobilienmarkt.

Ein vollständiger Erwerb der Brebau durch die öffentliche Hand hätte mehrere gewichtige Vorteile für die Stadtentwicklung, die Wohnungspolitik und das Tempo des kommunalen Wohnungsbaus. Zum einen würde damit der kommunale Anteil am Mietwohnungsbestand wieder ein Stück weit erhöht, nachdem er durch die Privatisierungen der 90er Jahre verkleinert wurde und auch im Rahmen der Wohnraumförderungsprogramme seit 2012 nicht gestiegen ist. Zum anderen würde eine zu 100 Prozent öffentlich gehaltene Wohnungsbaugesellschaft der Stadt die Möglichkeit der In-House-Vergabe eröffnen, wodurch sowohl der Wohnungsbau, als auch der Bau von Kitas und Schulen deutlich schneller erfolgen könnte.

Mit einem Antrag der LINKEN soll die Bürgerschaft unter anderem aufgefordert werden, sich für die Erhöhung des städtischen Anteils an der Brebau auf 100 Prozent zum baldmöglichen Zeitpunkt auszusprechen.

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