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7. Februar 2019

Senat muss Projekte für Kinder in Gröpelingen umgehend absichern

Am Dienstag (05.02.2019) hat der Controlling-Ausschuss in Gröpelingen abschließend über die Verteilung der Mittel für die Offene Jugendarbeit im Stadtteil entschieden. Vor der Sitzung waren fünf Projekte in ihrer Existenz bedroht. Da es Mittelrückläufe aus dem letzten Haushaltsjahr gibt und einige andere Institutionen im Stadtteil freiwillig auf einen Teil ihrer bereits bewilligten Gelder verzichten, können zwei Projekte nun doch gesichert werden. Der ‚Wilde Westen‘ sowie das ‚Mobile Atelier‘ werden die Arbeit fortsetzen. Wenn es nach dem Willen des Ausschusses geht, müssen aber das offene Kinderatelier im Atelierhaus ‚Roter Hahn‘ in Kürze und das ‚Spielhaus Bexhöveder Straße‘ im Laufe des Jahres 2019 schließen. Auch am ‚Spielhaus Wohlers Eichen‘ wird es Einschränkungen geben.

DIE LINKE will sich mit diesen Kürzungen bei der Arbeit im Stadtteil nicht zufriedengeben. Zur heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses (07.02.2019) hat die Linksfraktion daher einen Antrag vorgelegt, dass das Sozialressort den Fehlbetrag ausgleichen soll.

Kristina Vogt, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert den Vorgang: „Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem der ärmsten Stadtteile Bremens immer wieder wichtige Projekte für Kinder und Jugendliche vor dem Aus stehen. Auch wenn der Wilde Westen diesmal gerettet werden konnte, geht es jetzt den anderen Spielhäusern und der Kulturarbeit an den Kragen. Alle diese Angebote werden von den Kindern vor Ort gut angenommen und sind ein wesentlicher Teil ihrer Freizeitgestaltung. Oft haben diese Kinder keine anderen Orte, an die sie gehen können. Es fehlen lediglich 40.000 Euro, damit die Arbeit vor Ort weitergeführt werden kann. An diesem vergleichsweise kleinen Betrag darf es nicht scheitern und wir erwarten von Sozialsenatorin Stahmann, dass sie in der heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses verbindlich erklärt, wie die Projekte weitergeführt werden.“

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