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Equal Pay Day

Am 14. März 2019 veröffentlichte das Statistische Bundesamt Daten zum sogenannten Gender-Pay-Gap. Demnach verdienen Frauen noch immer 21 Prozent weniger als Männer, eine Verbesserung zu den Vorjahren ist nicht festzustellen. Um entsprechende Faktoren wie Teilzeit, Branchenverdienste usw. bereinigt liegt die geschlechterbezogene Entgeltungleichheit noch immer bei 6 Prozent.

Für Bremen und Niedersachsen veröffentlichte die Böckler-Stiftung ebenfalls am 14. März regionale Daten zum Gender-Pay-Gap: Bremen und Niedersachsen liegen mit 21,8 Prozent demnach sogar noch schlechter als der Bundesdurchschnitt.

„Die Gründe für diese erschreckende Situation sind vielfältig und die Lösung muss politisch gesteuert werden. Wir brauchen eine bessere Unterstützung von Frauen in der Wirtschaft. Wir brauchen mehr Tarifbindung und ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, eine intensivere Förderung der Branchen, in den überwiegend Frauen arbeiten. Und wir brauchen mehr Vollzeitstellen für Frauen, ausreichende KiTa-Plätze, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten, die auch machbar und umsetzbar für die Frauen sind. Ohne diese Maßnahmen werden wir die Geschlechterordnung und die Machtstrukturen auf dem Arbeitsmarkt nicht überwinden können.“

Bernhard hat für die kommende Landtagssitzung der Bremischen Bürgerschaft am 27. März 2019 eine Aktuelle Stunde beantragt. 

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