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Bernhard: Hebammen

Situation der Hebammen

Die geburtshilfliche Versorgung steht bundesweit und in Bremen vor einer schwierigen Situation. Offene Stellen in Geburtskliniken können derzeit nicht besetzt werden, weil es zu wenig Bewerberinnen gibt. Steigende Geburtenzahlen und damit mehr Entbindungen in den Krankenhäusern sorgen für eine zunehmende Arbeitsverdichtung in der klinischen Geburtshilfe. Angesichts dieser Situation ist es dringend geboten, Lösungen und Konzepte zu entwickeln, um Hebammen für die klinische Geburtshilfe zurückzugewinnen und den Beruf attraktiver zu gestalten. Der Bremer Senat müsste deshalb Maßnahmen ergreifen, um die dringend benötigten Fachkräfte für die Geburtshilfe (zurück)zugewinnen. Mit einem Antrag der Linksfraktion sollte der Senat dazu aufgefordert werden. Zudem sollte der Senat mit einer weiteren Initiative der LINKEN noch in diesem Jahr die Einrichtung eines ersten Hebammenzentrums im Land Bremen sicherstellen und in Bremerhaven - zusammen mit den zuständigen Stellen im Magistrat - den Aufbau von Vernetzungs- und Koordinationsstrukturen der dort tätigen Hebammen zu unterstützen, um perspektivisch auch dort ein Hebammenzentrum aufzubauen.

„Hebamme ist eigentlich ein großartiger und wunderbarer Beruf, aber man hält ihn nicht lange durch“, stellte Claudia Bernhard in der Debatte fest. „Unter den heutigen Bedingungen ist es nahezu unmöglich, ihn längerfristig und vor allem zufriedenstellend auszuführen.“ Dies sah die Mehrheit der anderen Abgeordneten auch so und stimmte für die parlamentarische Initiative der Linksfraktion.


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